Cookie-Scanner · Banner, Einwilligung, Tracker · kostenlos
Cookie Check — Cookie-Banner und Cookies Ihrer Website prüfen
Testen Sie Ihre Homepage kostenlos auf Cookies: Welche Cookies werden gesetzt, welche Skripte starten vor der Einwilligung, und hält Ihr Cookie-Banner, was er verspricht? Ergebnis in unter einer Minute, ohne Anmeldung.
Was ist ein Cookie-Check?
Ein Cookie-Check ist eine technische Bestandsaufnahme dessen, was Ihre Website im Hintergrund tut, bevor ein Besucher irgendetwas entschieden hat. Er beantwortet drei Fragen: Welche Cookies werden gesetzt? Welche Skripte laden nach? Und passt das zu dem, was Ihr Cookie-Banner behauptet?
Der Punkt ist wichtiger, als er klingt. Fast jede Website hat heute einen Banner. Deutlich seltener ist, dass die Technik dahinter dem Banner auch folgt. Ein Consent-Tool im Kopfbereich der Seite hindert ein Analytics-Tag, das fest im Template steht, nicht daran, sofort zu starten. Von außen sieht beides identisch aus — im Scan nicht.
Deshalb ruft dieser Cookie-Checker Ihre Seite in einem echten Browser auf, wartet auf nachgeladenes JavaScript und protokolliert, was in dieser Zeit passiert. Kostenlos, ohne Anmeldung, Ergebnis in unter einer Minute.
Website und Homepage auf Cookies testen — so läuft der Scan
Sie geben Ihre URL ein, der Scan öffnet die Seite und beobachtet den Zustand vor jeder Interaktion. Erfasst werden die gesetzten Cookies samt ihrer Attribute und Lebensdauer, die geladenen Skripte bekannter Dienste sowie vorbereitende Verbindungen per Preconnect oder Prefetch — die zwar noch kein Cookie setzen, aber bereits die IP-Adresse Ihres Besuchers an den Zielserver übermitteln.
Parallel wird das Banner selbst betrachtet: ob es vorhanden ist, ob eine gleichwertige Ablehnen-Option auf der ersten Ebene angeboten wird und ob die Gestaltung erkennbar in eine Richtung drängt.
Das Ergebnis ist eine Liste einzelner Punkte mit Status, nicht eine pauschale Note. So sehen Sie, ob bei Ihnen der Banner fehlt, die Ablehnen-Option, oder ob beides steht und nur die Skript-Steuerung dahinter nicht greift — drei völlig unterschiedliche Aufgaben.
Was der Cookie-Check prüft
Cookie-Banner vorhanden
Wird beim Seitenaufruf überhaupt ein Einwilligungs-Banner ausgeliefert?
Ablehnen-Option
Gibt es eine echte „Ablehnen“-Option auf der ersten Ebene — nicht nur „Einstellungen“?
Cookies vor Einwilligung
Werden Cookies bereits gesetzt, bevor der Besucher zugestimmt hat?
Skripte vor Einwilligung
Starten Tracking-Skripte schon beim Laden der Seite, unabhängig vom Banner?
Dark Patterns
Deuten Gestaltung und Aufbau darauf hin, dass die Ablehnung erschwert wird?
Speicherdauer der Einwilligung
Wie lange wird die Consent-Entscheidung im Cookie vorgehalten?
Cookie-Attribute
Sind Secure, HttpOnly und SameSite bei den gesetzten Cookies vergeben?
Tracker und Preconnect
Welche bekannten Dienste sind eingebunden, und wird vorab eine Verbindung zu ihnen aufgebaut?
Zu den erkannten Diensten gehören unter anderem Google Analytics, Google Tag Manager, Facebook Pixel, Hotjar, Matomo, HubSpot, LinkedIn Insight und TikTok Pixel. Diese Cookie-Prüfungen sind Teil des vollständigen Scans mit 87 Prüfungen — Sie bekommen Impressum, Datenschutz, SSL, SEO und Barrierefreiheit im selben Durchlauf mit.
Cookie-Banner und DSGVO: der rechtliche Rahmen
Zwei Regelwerke greifen ineinander. § 25 TTDSG betrifft den Vorgang selbst: das Speichern und Auslesen von Informationen auf dem Endgerät des Nutzers. Dafür ist grundsätzlich eine Einwilligung vorgesehen, ausgenommen sind technisch notwendige Fälle. Die DSGVO regelt anschließend, wie mit den dabei erhobenen personenbezogenen Daten umgegangen wird und welche Anforderungen an eine wirksame Einwilligung nach Art. 4 Nr. 11 und Art. 7 DSGVO gelten: freiwillig, informiert, für den bestimmten Fall und durch eine eindeutige bestätigende Handlung.
Die Rechtsprechung hat das konkretisiert. Der EuGH hat in der Sache Planet49 (C-673/17) entschieden, dass ein vorangekreuztes Kästchen keine wirksame Einwilligung darstellt; der BGH ist dem in „Cookie-Einwilligung II“ (I ZR 7/16) gefolgt. Aus beidem ergibt sich der praktische Kern: Ein bloßer Hinweis „Diese Website verwendet Cookies“ ohne echte Wahlmöglichkeit trägt nicht.
Wir bewerten Ihren Einzelfall hier nicht rechtlich. Der Check zeigt Ihnen den technischen Ist-Zustand und die Punkte, die Sie sich ansehen sollten; die Einordnung für Ihre konkrete Website gehört in anwaltliche Hände.
Cookie-Einwilligung prüfen: die typischen Befunde
Aus den Scans wiederholen sich einige Muster. Am häufigsten laufen Tracking-Skripte vor der Einwilligung — der Banner ist vorhanden, aber rein dekorativ, weil die Skripte nicht an ihn gekoppelt sind. Das lässt sich in der Regel dadurch lösen, dass Tags nicht mehr direkt im Template stehen, sondern über das Consent-Tool ausgelöst werden.
Zweithäufigster Befund: Die Ablehnen-Option fehlt auf der ersten Ebene. Statt „Ablehnen“ steht dort „Einstellungen“ oder „Mehr Optionen“, und die tatsächliche Ablehnung liegt einen oder zwei Klicks tiefer. Der Weg zum Nein sollte so kurz sein wie der Weg zum Ja.
Drittens eingebettete Fremdinhalte, an die niemand denkt: ein YouTube-Video, eine Kartenansicht, ein Schriftart-Dienst oder ein Chat-Widget. Diese Einbindungen setzen häufig eigene Cookies oder bauen zumindest eine Verbindung auf, sobald die Seite lädt — unabhängig davon, was Ihr Banner sagt.
Gefundene Punkte abarbeiten
Eine praktikable Reihenfolge: Verschaffen Sie sich zuerst einen Überblick, was auf Ihrer Seite überhaupt eingebunden ist. Oft finden sich dabei Dienste, die längst nicht mehr genutzt werden — ein altes Analytics-Konto, ein Pixel aus einer beendeten Kampagne. Was Sie nicht brauchen, entfernen Sie; das ist der schnellste und sauberste Schritt.
Was bleibt, ordnen Sie in technisch notwendig und einwilligungsbedürftig ein. Die zweite Gruppe koppeln Sie an das Consent-Tool, sodass die Skripte erst nach einer Zustimmung starten. Anschließend prüfen Sie das Banner selbst: gleichwertige Ablehnen-Option auf der ersten Ebene, verständliche Beschreibung der Kategorien, Möglichkeit zum späteren Widerruf.
Zum Schluss die Dokumentation. Ihre Datenschutzerklärung sollte beschreiben, welche Cookies und Dienste tatsächlich zum Einsatz kommen — nach einer Aufräumaktion stimmt der alte Text meist nicht mehr. Ein erneuter Scan zeigt Ihnen, ob der Zustand jetzt dem entspricht, was Sie beschreiben.
Häufige Fragen zum Cookie Check
Was wird beim Cookie-Check geprüft?▼
Der Cookie-Check sieht sich an, ob ein Cookie-Banner vorhanden ist, ob es eine gleichwertige Ablehnen-Option gibt, ob bereits vor der Einwilligung Cookies gesetzt oder Tracking-Skripte geladen werden, wie lange eine erteilte Einwilligung gespeichert wird, ob die Cookie-Attribute Secure, HttpOnly und SameSite gesetzt sind und ob gestalterische Muster erkennbar sind, die eine Ablehnung erschweren.
Wie kann ich meine Homepage auf Cookies testen?▼
Geben Sie Ihre URL oben ein. Der Scan ruft Ihre Seite in einem echten Browser auf, wartet auf das Nachladen von JavaScript und protokolliert dabei, welche Cookies gesetzt werden und welche Skripte starten — jeweils vor einer Einwilligung. Genau dieser Zustand ist der interessante: Was passiert, bevor der Besucher irgendetwas angeklickt hat?
Ist der Cookie-Check kostenlos?▼
Ja. Der Cookie-Checker ist vollständig kostenlos und ohne Anmeldung nutzbar. Sie erhalten in unter einer Minute den Status aller geprüften Punkte samt Score.
Braucht jede Website einen Cookie-Banner?▼
Nein. Ein Einwilligungs-Banner wird relevant, sobald Ihre Website Cookies oder ähnliche Techniken einsetzt, die nicht technisch notwendig sind — etwa für Statistik, Marketing oder eingebettete Fremdinhalte. Grundlage ist § 25 TTDSG: Für das Speichern und Auslesen von Informationen auf dem Endgerät ist grundsätzlich eine Einwilligung vorgesehen, ausgenommen sind technisch notwendige Fälle. Eine rein statische Seite ohne Tracking kommt in der Regel ohne Banner aus.
Was heißt „technisch notwendig“ bei Cookies?▼
Technisch notwendig sind Cookies, ohne die ein vom Nutzer ausdrücklich gewünschter Dienst nicht funktioniert: der Warenkorb in einem Shop, die Session nach dem Login, ein Spracheinstellungs- oder Consent-Cookie selbst. Reichweitenmessung, Marketing-Pixel oder eingebettete Videoplayer von Drittanbietern zählen üblicherweise nicht dazu. Die Einordnung im Einzelfall ist eine rechtliche Frage.
Was sind Dark Patterns bei Cookie-Bannern?▼
Dark Patterns sind Gestaltungsmuster, die eine Ablehnung erschweren: ein großer, farbiger „Akzeptieren“-Button neben einem kleinen grauen Link, eine Ablehnen-Option, die erst nach mehreren Klicks in den Einstellungen erscheint, oder vorangekreuzte Kästchen. Datenschutzbehörden sehen eine so eingeholte Einwilligung regelmäßig als nicht freiwillig an. Eine gleichwertig gestaltete Ablehnen-Option auf der ersten Ebene löst das.
Warum meldet der Check Cookies, obwohl ich einen Banner habe?▼
Das ist der mit Abstand häufigste Befund. Der Banner ist da, aber die Skripte dahinter starten trotzdem sofort beim Seitenaufruf — etwa weil das Analytics-Tag direkt im Template eingebunden ist statt über das Consent-Tool ausgelöst zu werden. Der Banner fragt dann nach einer Einwilligung, die technisch längst überholt ist. Der Check zeigt Ihnen, welche Cookies und Skripte vor der Einwilligung aktiv waren.
Wie lange darf eine Cookie-Einwilligung gespeichert werden?▼
Eine feste gesetzliche Frist gibt es nicht. In der Praxis orientieren sich viele Anbieter an einer Speicherdauer von etwa sechs bis zwölf Monaten für die Consent-Entscheidung, danach wird erneut gefragt. Sehr lange Laufzeiten werden kritisch gesehen, weil die Einwilligung aktuell sein soll. Der Check liest die Lebensdauer der gesetzten Cookies aus und weist auf auffällig lange Werte hin.
Was bedeuten Secure, HttpOnly und SameSite?▼
Das sind Attribute, mit denen ein Cookie gesetzt wird. Secure sorgt dafür, dass das Cookie nur über HTTPS übertragen wird. HttpOnly verhindert den Zugriff per JavaScript und erschwert damit das Auslesen durch fremden Code. SameSite steuert, ob das Cookie bei Aufrufen von anderen Websites mitgesendet wird. Für Session- und Login-Cookies sind diese Attribute besonders relevant.
Ersetzt der Cookie-Check eine rechtliche Prüfung?▼
Nein. Der Check ist eine automatisierte technische Bestandsaufnahme: Er zeigt, was auf Ihrer Seite gefunden wurde und welche Punkte Sie sich näher ansehen sollten. Ob und wie das für Ihren konkreten Fall zu bewerten ist — welche Cookies bei Ihnen technisch notwendig sind, wie Ihre Einwilligung formuliert sein sollte — ist eine rechtliche Frage und gehört in anwaltliche Hände.
Prüft der Check auch Cookies, die erst nach dem Klick erscheinen?▼
Der Schwerpunkt liegt auf dem Zustand vor der Einwilligung, weil dort die häufigsten Abweichungen entstehen. Ein automatisierter Scan klickt sich nicht durch jede Banner-Variante — dafür sind die Implementierungen zu unterschiedlich. Was nach einer erteilten Einwilligung passiert, prüfen Sie am besten ergänzend manuell in den Entwicklerwerkzeugen Ihres Browsers.
Nicht nur Cookies — 87 Prüfungen auf einmal
Unser vollständiger Website-Check prüft auch Impressum, Datenschutzerklärung, SSL, Google Fonts und Barrierefreiheit.